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Krimis und Big Data:Das Ende von Verstand und Spürsinn

Sherlock BBC The Six Thatchers

Helden wie Sherlock Holmes (hier: Benedict Cumberbatch in der BBC Serie "Sherlock") haben es schwer in einer Zeit, in der Computer ihren Job besser zu können scheinen.

(Foto: BBC one)

Was passiert mit einem Ermittler, wenn Algorithmen entscheiden, wer verdächtig ist? Für das Krimi-Genre geht es um Leben und Tod.

Gastbeitrag von Karl Wolfgang Flender

Als im 18. Jahrhundert endlich Schluss ist mit Vierteilen, Rädern, Daumenschrauben und die Folter abgeschafft wird, muss eine neue Methode zur Überführung mutmaßlicher Verbrecher her. Statt eines erzwungenen Geständnisses werden vor Gericht plötzlich Beweise für die Tat verlangt. Der moderne Ermittler tritt auf den Plan - und damit auch die Kriminalerzählung, wie wir sie heute kennen: Aus Fallgeschichten mit dem Täter im Mittelpunkt werden Erzählungen, in deren Zentrum der Ermittler steht. Gegenwärtig aber erleben wir eine Revolution der Kriminalistik wie seit der Spätaufklärung nicht mehr. Das digitale Zeitalter geht den Detektiven an den Kragen. Doch die Kriminalliteratur scheint diesen Umbruch zu verschlafen.

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