Erinnerungen an Sowjetsoldaten:Auf verlorenem Posten

Lesezeit: 7 min

Erinnerungen an Sowjetsoldaten: In der DDR stationierter Soldat der Roten Armee während einer Gefechtsübung, 1979.

In der DDR stationierter Soldat der Roten Armee während einer Gefechtsübung, 1979.

(Foto: Imago)

In der Ukraine kämpfen Kinder, Enkel und Urenkel jener Rotarmisten gegeneinander, die Deutschland vom Faschismus befreiten. Erinnerungen an die Besatzer der DDR.

Von Renate Meinhof

Die ersten Erinnerungen? Besuch bei der Patenbrigade, einer Marineeinheit der sowjetischen Streitkräfte, die nahe dem Ort meiner Kindheit auf der Insel in der Ostsee stationiert war. Es mag ein 8. Mai gewesen sein, an dem wir die Matrosen besuchten, Kulturprogramm am "Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus". Ich durfte mit, obwohl ich keine weiße Pionierbluse hatte, kein rotes Halstuch, aber auf meine Stimme wollte die Lehrerin dann doch nicht verzichten. So zog ich den weißen Rollkragenpullover an, den ich immer trug, wenn es darum ging, unter Pionieren nicht aufzufallen. Hinten, in der letzten Reihe, war ein einzelnes Pulloverkind kein Augenschmerz.

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