bedeckt München 32°

Zukunft der Arbeit:Das Verschwinden der Krawatte

1960s FIVE MEN IN BUSINESS...

Das Team der Krawattenträger in einem Büro funktioniert wie eine Herde. Daheim vor den Bildschirmen wird aus der Herde ein Schwarm.

(Foto: H. Armstrong Roberts/ClassicStock/Getty Images)

Einst war sie ein Symbol für Status und Ernsthaftigkeit, doch wer trägt im Home-Office schon Krawatte? Über eine Entwicklung, die einiges über die grundlegende Veränderung der Arbeitswelt sagt.

Von Andrian Kreye

Es war ein bizarrer Anblick inmitten der Konferenzköpfe, die aus aller Welt auf den Bildschirm strömten. Ein Mann mit Krawatte. Doppelter Windsorknoten, zartblaue Laubmuster auf dunkelblauem Grund, dazu gestärkter Kragen und Jackett. Neben all den Spitzenkräften aus Technologie, Wissenschaft und Politik in Shirts und Pullis war der Streifen Seide eine Erinnerung daran, dass mit der Verbannung großer Teile des öffentlichen Lebens in den digitalen Raum neben den Umarmungen und dem Händeschütteln auch die Krawatte verschwunden ist.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Dawn Of The Post-Brexit Era For The UK
Fünf Jahre Brexit
Die Uhr tickt laut und klar
Sexualität
Warum die Deutschen immer weniger Sex haben
Österreichs Kanzler Kurz
Österreich
Wiener Gemetzel
Die Nacht -Teaser
Nachtleben
Was haben wir durchgemacht
Generation Z Essay Teaser
Jugend in der Pandemie
Generation Corona
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB