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Kontinuität und Wandel:Einstürzende Altbauten

Lichtinstallation Georg Trenz, Ave Maria, Klosterkirche Fürstenfeldbruck

Orte mit spiritueller Strahlkraft sollen die bayerischen Klöster trotz des eklatanten Nachwuchsmangels bleiben. Besonders strahlend präsentiert sich hier durch eine Lichtinstallation von Georg Trenz die Klosterkirche Fürstenfeld.

(Foto: Georg Trenz)

Bei einer Tagung zu den Perspektiven der Kirchen und Klöster in Bayern wird darüber diskutiert, wie aus Ladenhütern Orte mit Zukunft werden könnten

Von Sabine Reithmaier

Ein Katastrophenmanagement ist noch nicht notwendig. Behauptet jedenfalls Generalkonservator Mathias Pfeil. Aber irgendwie beunruhigt die Situation der Klöster und Kirchen den Chef des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege schon. Die Kirchen längst zu groß für die wenigen Nutzer, die Orden schrumpfen und schwinden - überall mangelt es an Nachwuchs. Noch könne man den Wandel gestalten, nach Lösungen suchen, um herausragende Orte zu erhalten und wieder zu beleben. "Aber wir müssen uns positionieren: Wie wichtig sind uns Kirchen und Klöster?" Um diese Frage zu klären, hatte Pfeil zu einer Tagung geladen. Und schnitt damit ein Thema an, das anscheinend ziemlich vielen Menschen auf den Nägeln brennt - davon zeugten allein die knapp 180 Teilnehmer und die lebhaften Debatten.

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