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Komödie:Im Depperl-Karussell

Heil

Benno Fürmann (Mitte) als Chef der Nazi-Bande in "Heil".

(Foto: X-Verleih)

Kann man über Neonazis Witze machen? Sicher - wenn man's denn kann. Über Dietrich Brüggemanns Film "Heil".

Im fiktiven ostdeutschen Städtchen Prittwitz kandidiert der smarte Sven (Benno Fürmann) für eine Neonazipartei. Sein Wahlplakat verkündet: "Deutschland bleibt deutsch - Dafür stehe ich mit meinem Namen: Sven Stanislawski!" Der nächste Gag: Svens Handlager, zwei handelsübliche Glatzen-Karikaturen, besprühen Mauern mit Parolen. Als ihnen gesagt wird, dass sie "Wheit Pauer" falsch geschrieben hätten, verbessern sie: "Weit Bauer". Das Zwerchfell verkrampft sich. Wird es derart unterirdisch weitergehen?

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