TheaterTotenmesse fürs kölsche Chaos

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Aus den Konvulsionen der ineffizienten und Bürokratie-überfrachteten Kölner Stadtplanung kann man großartiges Theater machen: „Requiem für eine marode Brücke“ in der Kolumba.
Aus den Konvulsionen der ineffizienten und Bürokratie-überfrachteten Kölner Stadtplanung kann man großartiges Theater machen: „Requiem für eine marode Brücke“ in der Kolumba. (Foto: Birgit Hupfeld)

Wie man aus dem Elend der Kölner Stadtplanung großartiges Theater macht: Anna-Sophie Mahlers „Requiem für eine marode Brücke“ als Event-Abend im Kolumba-Museum.

Von Alexander Menden

Ob er die Hallen Kalk kenne, fragt eine bebrillte Juristin den gotischen Schmerzensmann, der sich auf seinem Sockel von ihr abwendet. Das seien städtische Gebäude, die eigentlich der Kultur zur Verfügung gestellt werden sollten, erklärt die Frau, unbeirrt vom leidvollen Desinteresse der mittelalterlichen Jesus-Skulptur: „Die sind aber so marode, es gibt kein Geld, um die zu sanieren, es wurde auch nie Geld zurückgestellt im Haushalt.“

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Nachruf
:Der kluge Spieler

Er brachte große Ideen auf die Bühne – und wurde noch berühmter, als er ein Theaterthema für Hollywood adaptierte: Nachruf auf den Dramatiker Tom Stoppard, der für das Drehbuch von „Shakespeare in Love“ einen Oscar gewann.

Von Alexander Menden

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