Wenn diesen Donnerstag vom Verlag Breitkopf & Härtel und der Internationalen Stiftung Mozarteum in Salzburg das neue Verzeichnis der Werke von Wolfgang Amadé Mozart vorgestellt wird – eine grundlegend neu aufgestellte Version des legendären Köchelverzeichnisses -, dann wird zunächst wohl nur die Fachwelt staunen. Vielleicht werden aber schon bald auch die Musiker, die Werke von Mozart spielen, und Millionen Hörer die Auswirkungen spüren. Denn es geht hier nicht nur um Datierungsfragen und Schriftkunde, sondern zum Beispiel auch darum, welche Instrumente für ein bestimmtes Stück vom Komponisten vorgesehen waren. Im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts wurde da einiges verändert, was nicht mehr dem Original entsprach. Angefangen haben die Probleme aber schon bald nach Mozarts Tod, als die Notenblätter in verschiedene Hände und am Ende in alle Welt gerieten.
KöchelverzeichnisWerke von Mozart entdeckt
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Das revidierte Werkverzeichnis Mozarts birgt auf mehr als 1200 Seiten viele Überraschungen und neue Funde.
Von Helmut Mauró
