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Klimadebatte:Den Tiger zähmen

Weltweiter Klimaprotest: Extinction Rebellion Aktivisten demonstrieren in Berlin

Durch und durch bürgerlich: Die Protestbewegung „Extinction Rebellion“ (hier am Montag in Berlin) verteidigt die zivile Lebenswelt.

(Foto: Theo Heimann/action press)

Beim Kampf gegen die Erderwärmung sind Bürger und Protestbewegung machtlos. Ohne den Staat kann der fällige Systemwandel nicht bewältigt werden, denn der muss den Markt einhegen.

Als wäre es das Selbstverständlichste der Welt, hört man von aufgebrachten Bürgern in ökonomisch abgehängten Regionen stets dieselbe Ansage: Der Staat muss es richten. Er soll industrielle Arbeitgeber zurückbringen, die Landflucht von Ärzten, Lehrern, Handwerkern und selbst von jüngeren Frauen stoppen, entleerte Ortskerne wieder zum Blühen bringen.

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