ArchitekturWir bauen uns Städte aus Popcorn

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„Hoffentlich ist es Moosbeton“: Fassadenbegrünung. Dahinter: ein Haus.
„Hoffentlich ist es Moosbeton“: Fassadenbegrünung. Dahinter: ein Haus. (Foto: IMAGO/imageBROKER/Gerd Harder/IMAGO/imagebroker)

Früher hätte man bei grün bewachsenem Beton zum Kärcher gegriffen, heute bekommt man dafür ein Öko-Zertifikat. Denn in Zukunft könnten die Häuser auch aus Algen, Hanf, Moos und Kaffeesatz bestehen. Verrückt? Nein, sehr vernünftig.

Von Gerhard Matzig

Das Materialprüfungsamt für das Bauwesen, kurz MPA, Teil der Technischen Universität München, muss jetzt tapfer sein. Als man das letzte Mal das ehrwürdige Amt in der Theresienstraße besucht hat, als Architekturstudent, wurde dort hauptsächlich Stahlbeton geprüft. Auf einem Poster war zu lesen: „Hoffentlich ist es Beton“. Das stammt aus einer Werbekampagne der Neunzigerjahre. Es könnte aber sein, dass das MPA in Zukunft Kaffeesatz, Algen, Pilze, Bakterien, Hanf und Popcorn prüft. Das Poster-Update könnte so aussehen: „Hoffentlich ist es Moosbeton.“

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