bedeckt München 31°

Klassizismus & Griechenland:Die Antikenparty

Tod in Triest - Auf den Spuren von Johann Joachim Winckelmann

Antikisierender Sektkühler, London, 1837.

(Foto: Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek München, fotografiert von Renate Kühling)

"Tod in Triest": Eine Münchner Ausstellung zu den Wirkungen Johann Joachim Winckelmanns, der einst ganz Europa mit seiner Griechenlandleidenschaft begeisterte.

Von Johan Schloemann

Warum steht da jetzt ein gefüllter Sektkühler in den Münchner Antikensammlungen? Also in dem durchaus seriösen Museum für die kleinformatigere Kunst aus dem Altertum, dem Schwesterhaus der Glyptothek am Königsplatz? Schuld ist nicht nur das dionysische Erbe der Griechen und Römer, die Freude an Rausch und Ritual; sondern auch konkret die Antikenbegeisterung der Zeit um 1800. Der Klassizismus, die Orientierung an "klassischen" Formen, trug damals eine Geschmacksrevolution in die Kunst, in die Architektur, aber eben auch in die Inneneinrichtung und ins gehobene Alltagsdesign.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
lisa eckhart sz-mag
SZ-Magazin
Lisa Eckhart und die Grenze des Sagbaren
frau
US-Psychologe im Interview
"Bei Liebeskummer ist Hoffnung nicht hilfreich"
Lily King
Autobiografische Fiktion
Schreiben gegen die Trauer
Juli Zeh, Lanzarote 2018
Achtung: Pressebilder Luchterhand Verlag, nur zur einmaligen Verwendung am 04.04.2020!
Juli Zeh zur Corona-Krise
"Die Bestrafungstaktik ist bedenklich"
LR LA Streetart Teaser
Corona in den USA
Im Pulverfass
Zur SZ-Startseite