Wir sind die Flut

Science-Fiction an der Nordseeküste: In Sebastian Hilgers Film wollen zwei Physiker den fantastischen Geschehnissen in einem Dorf nachgehen, in dem vor 15 Jahren die Flut und mit ihr alle Kinder verschwanden, verheddern sich aber zusehends zwischen Gravitationsanomalien und dem eigenen Verlorensein. Ein bisschen weniger Bedeutungsschwere hätte am Ende gut getan, trotzdem eine bemerkenswert künstlerische und gewagte Perspektive auf eine mit dem Erwachsenwerden hadernde Generation. Von Annett Scheffel

Bild: derzian pictures 10. November 2016, 09:552016-11-10 09:55:35 © SZ.de/efri