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Von der Alltagsroutine im Cockpit zum Terrorismus-Drama. Drei muslimische Terroristen versuchen den Airbus A319 auf dem Weg von Berlin nach Paris in ihre Gewalt zu bringen. Mit Glasscherben bewaffnet töten sie den Piloten, verletzen den jungen, amerikanischen Co-Piloten (Joseph Gordon-Levitt), ein Angreifer wird gefesselt, die anderen beiden machen Druck von draußen,. In seinem packenden Spielfilmdebüt nutzt der deutsche Regisseur Patrick Vollrath die klaustrophobische Enge in der Flugzeugkabine, den Sound und die grobkörnigen Bilder der Überwachungskamera auf fast dokumentarisch unmittelbare Weise, in Echtzeit und ganz ohne Musikuntermalung. Seit 9/11 sind solche Kinoszenarien sehr viel greifbarer geworden, schade nur dass die Terroristen nur Stichwortgeber und keine ernstzunehmenden Menschen sind. Von Anke Sterneborg

Bild: dpa 26. Dezember 2019, 17:162019-12-26 17:16:24 © SZ.de