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Kino:Kameramann Allen Daviau gestorben

´E.T."-Kamermann Allen Daviau an Folgen von Coronavirus gestorben; E.T."-Kamermann Allen Daviau an Folgen von Coronavirus gestorben

Allen Daviau, Jahrgang 1942, drehte vor seinen Filmarbeiten auch frühe Musikvideos für Jimi Hendrix und The Who.

(Foto: Julie Markes/dpa)

Daviau wurde durch seine Zusammenarbeit mit Steven Spielberg berühmt, speziell für den Film "E.T.".

Von Tobias Kniebe

Der Schauspieler Allen Garfield, die Disney-Animatorin Ann Sullivan, jetzt der Kameramann Allen Daviau - in einem Pflegeheim für Kinoveteranen in Woodland Hills, Kalifornien, fordert das Coronavirus immer mehr Opfer. Im Fall von Daviau denkt man sofort an die verzauberten Bilder auf halber Körperhöhe, die er mit dem Blick eines freundlichen kleinen Aliens gemacht hat, für Steven Spielbergs "E.T. - Der Außerirdische".

Mit Spielberg fing der 1942 in New Orleans geborene Daviau an, der Kurzfilm "Amblin'" war das erste gemeinsame Werk, später folgten "Die Farbe Lila" und "Das Reich der Sonne" sowie eine TV-Episode - ein Brief des alten Freundes soll ihn beim Ringen um Atemluft in den letzten Tagen getröstet haben. Zweimal drehte Daviau mit Barry Levinson, das Familiendrama "Avalon" und die Mafia-Komödie "Bugsy". Für diese und seine drei Spielberg-Langfilme wurde er jeweils für einen Oscar nominiert, gewonnen hat er einmal bei den Baftas. Am Dienstag ist Allen Daviau in Woodland Hills gestorben. Er wurde 77 Jahre alt.

© SZ vom 18.04.2020
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