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Kino und Coronavirus:With or without you

Alle warten auf den Blockbuster „Tenet“ von Christopher Nolan - mit John David Washington (Foto). Der Film wird ständig verschoben.

(Foto: Warner Bros. Picture / Verleih)

Ab Juli dürfen bundesweit die Kinos wieder öffnen. Das Problem: Die Deutschen waren schon vor Corona eine faule Kinonation. Und Filmverleiher müssen sich fragen, ob sich das alles noch lohnt.

Die Filmplakate mit der jungen blonden Frau, die in vielen deutschen Städten immer noch an den Litfaßsäulen kleben, sind für Stephan Hutter ein Desaster, wie er es auch nach Jahrzehnten im Kinogeschäft noch nie erlebt hat. Die Poster zeigen die Schauspielerin Kristen Stewart, die im Biopic "Jean Seberg" die Sixties-Ikone spielt. Der Film hätte am 26. März im Kino starten sollen, was auch in großen Lettern auf den Plakaten steht. Mehr als 300 000 Euro hatte Hutter, Geschäftsführer des Münchner Filmverleihs Prokino, ausgegeben, um den Film zu bewerben, mit Anzeigen, mit Plakaten - aber dann kam Corona. Der Film konnte nicht starten, weil die Kinos dicht waren.

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