Was gewesen wäre

Christiane Paul und Ronald Zehrfeld spielen ein frisch verliebtes Paar auf Wochenendtrip in Budapest. Zwei Endvierziger, die schon viel erlebt haben. Da begegnen sie zufällig ihrer gescheiterten Jugendliebe aus DDR-Zeiten, die vor 30 Jahren nach Westen floh. Florian Koerner von Gustorf - Christian Petzolds langjähriger Produzent, hier mit seinem Regiedebüt - gibt dieses deutsch-deutsche Wirrspiel aber nicht der Bedeutungsschwere historischer Strudel preis. Er hält sie immer schön spröde und nah am Alltäglichen, diese Geschichte über das Gehen und Bleiben und eine Liebe im Konjunktiv. Von Annett Scheffel

Bild: Flare Film Reinhold Vorschneider 21. November 2019, 04:382019-11-21 04:38:08 © SZ vom 21.11.2019/nvo/sloh