Kid RockEin rechtsextremer Eulenspiegel

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Er ist der Vorsänger der Maga-Bewegung: Kid Rock, hier mit Donald Trump im Oval Office.
Er ist der Vorsänger der Maga-Bewegung: Kid Rock, hier mit Donald Trump im Oval Office. Leah Millis/Reuters

Es gibt kaum einen Künstler, der die Maga-Kultur so perfekt personifiziert wie Kid Rock. Die große Frage lautet: Wann und warum hat sich der Sänger für diese politische Einbahnstraße entschieden?

Von Joachim Hentschel

Die Ehre, jetzt auch noch als offiziell verbürgtes Faszinosum zu gelten, räumt man ihm nur widerwillig ein. Dem Sänger und Musiker Robert Ritchie, der sich Kid Rock nennt und in den Nullerjahren kurz ein Weltpopstar war. Und der in letzter Zeit vor allem dadurch aus dem Altbestand der Gestrigen herausragte, dass er zum Beispiel im Interview beim rechtspopulistischen US-Sender Fox News sagte, an der schwachen Geburtenrate seien vor allem die hässlichen, gestörten Frauen aus dem linkspolitischen Lager schuld. Weil man keinem Mann zumuten könne, mit einer von ihnen reproduktiven Sex zu haben.

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