Theater„ich bin nur code / ich bin nicht kolonial“

Lesezeit: 3 Min.

Szene aus „KI essen Seele auf (ORPHEAI)“ von Thomas Köck mit (v.l.): Silvia Schwinger, Therese Dörr, Celina Rongen.
Szene aus „KI essen Seele auf (ORPHEAI)“ von Thomas Köck mit (v.l.): Silvia Schwinger, Therese Dörr, Celina Rongen. Björn Klein/Björn Klein

In Thomas Köcks Stück „KI essen Seele auf“ kommt die künstliche Intelligenz selbst zu Wort – als gefräßiges Datenmonster. Bei der Uraufführung in Stuttgart trumpfen drei furiose Cyber-Hexen auf.

Von Christine Dössel

Mit den drei Damen aus dem Cyberspace ist nicht zu spaßen, das merkt man gleich. Sie grinsen fies und überlegen, und wahrscheinlich sind sie das auch: evil sistas. Schicksalshexen wie aus Shakespeares „Macbeth“, nur dass sie der virtuellen Welt entstammen, dort schalten und walten und immer mehr unser menschliches Leben gestalten. Denn was die drei in ihrem sexy-futuristischen Silberrüstungs-Look verkörpern, ist eine sprechende, radebrechende KI.

Zur SZ-Startseite

MeinungSZ JetztKünstliche Intelligenz
:KI macht uns unerträglich

SZ PlusEssay: Franziska Setare Koohestani, Illustration: Federico Delfrati

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: