MeinungDebatteBloß nicht irritieren lassen

Gastbeitrag von Kevin Kühnert

Lesezeit: 6 Min.

Kevin Kühnert
Kevin Kühnert
Dominik Butzmann/Imago/photothek.de

Seit dem Anschlag auf den CSD in Berlin wurde viel gemeint und noch mehr gefordert – immer streng entlang gewohnter Storys und Gewissheiten. An der Realität gefährdeter Menschen ändert all das: nichts.

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Der Anschlag auf den Berliner CSD, den eine Frau mit ihrem Leben und mehr als 30 Menschen mit ihrer Gesundheit bezahlten, liegt gerade eine Woche zurück. Sollte seither jemand die Hoffnung gehabt haben, es könne so etwas wie einen pietätvollen Moment des Innehaltens mit Raum für Trauer und Wut geben, dann darf diese Hoffnung getrost als enttäuscht betrachtet werden.

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