Katja Lange-Müller: „Unser Ole“Bitte unbedingt lesen

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Acht Jahre nach ihrem letzten Roman "Drehtür" erscheint mit "Unser Ole" jetzt ein Buch von Katja Lange-Müller, das nicht so leicht einer Gattung zuzuordnen ist.
Acht Jahre nach ihrem letzten Roman "Drehtür" erscheint mit "Unser Ole" jetzt ein Buch von Katja Lange-Müller, das nicht so leicht einer Gattung zuzuordnen ist. (Foto: Maurizio Gambarini/IMAGO/Funke Foto Services)

Eine komische Tragödie über die WG zweier Frauen und eines autistischen Jungen erzählt Katja Lange-Müller in „Unser Ole“. Was für ein einzigartiger Kunstgriff.

Von Michael Krüger

Wenn man durch die Dörfer rund um Berlin läuft, fällt einem immer ein Haus auf, das von den Verschönerungsorgien der „Nachwendezeit“ verschont geblieben ist: zerdepperte Ziegel, kein neuer Anstrich, hüfthohes Unkraut im Garten, eine „Hollywoodschaukel“, die aus dem Rahmen gefallen ist. Bleibt man stehen und denkt sich eine Geschichte der ehemaligen Bewohner dazu aus, sieht man plötzlich, wie sich die vermottete Gardine bewegt. Schnell weg, da wohnt noch ein Vergessener oder ein Gestriger, ein Reichsbürger womöglich, der gleich mit der Knarre in der Hand den Aufbruch für Deutschland herbeischießen will.

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