Friedenspreis an Karl Schlögel„Von der Ukraine lernen, heißt furchtlos und tapfer sein“

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Kein Russlandversteher, aber einer, der etwas von Russland versteht: Karl Schlögel erhält von Karin Schmidt-Friderichs, der Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Kein Russlandversteher, aber einer, der etwas von Russland versteht: Karl Schlögel erhält von Karin Schmidt-Friderichs, der Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. (Foto: Hannes P. Albert/dpa)

Der Osteuropa-Historiker Karl Schlögel erhält in der Frankfurter Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels – und hält eine aufrüttelnde Rede über den Krieg.

Von Jens-Christian Rabe

Man sah an diesem Sonntagvormittag in der Frankfurter Paulskirche mehr als einmal Gesichter, die mit Tränen rangen. Menschen senkten den Blick und rieben sich, tief durchatmend, glasige Augen. Über der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, die traditionell am letzten Tag der Buchmesse stattfindet, hing in diesem Jahr eine eindrücklich schwermütige Feierlichkeit. Das Leid und das Grauen des Krieges wurden mehr als einmal sehr deutlich.

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