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Karl Ove Knausgård im Interview:"In dieser Stadt stößt man anscheinend andauernd auf Hitler"

Karl Ove Knausgard

Karl Ove Knausgård hat den sechsten und letzten Band seines autobiografischen Romanexperiments veröffentlicht.

(Foto: picture alliance / dpa)

Karl Ove Knausgårds Bücher heißen im Original nicht zufällig "Mein Kampf". Ein Gespräch in München über Leben, Trennungen und warum er nicht länger über sich selbst schreiben will.

Interview von Alex Rühle

Ein Hotel in München-Lehel. Karl Ove Knausgård sitzt im lauschigen Hinterhof, weil er da rauchen darf. Lederjacke, anthrazitgraue Mähne, blaue Augen, genau die richtige Anzahl Grübelfalten. Er ist mit dem sechsten und letzten Band seines autobiografischen Romanexperiments auf Deutschlandtour und muss hier ein Interview nach dem anderen geben. Kein Wunder, wenn man sein Romanprojekt "Min Kamp" nennt und dann auch noch im letzten Roman plötzlich 500 Seiten über den jungen Adolf Hitler schreibt.

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