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Kammerspiele München:Ein bisserl Empörung für alle

Kammerspiele: DIE WIEDERENTDECKUNG DER GRANTELOPER

Zwei Sänger und eine Sängerin wurschteln sich durch allerlei undringliches Zeug: Léonard Bertholet, Hannah Müller und Tino Kühn (von links) in der "Wiederentdeckung der Granteloper".

(Foto: Dorothea Tuch)

Die Gruppe Fux verbreitet mit der "Wiederentdeckung der Granteloper" in den Kammerspielen charmante Langeweile

Von Egbert Tholl

Wenn man etwas wiederentdeckt, muss es vorher dagewesen und in Vergessenheit geraten sein. Wenn es nicht da war, erfindet man es. Oder man spielt mit der Idee, dass es dagewesen sein könnte. So machen es Fux. Fux sind eigentlich Falk Rößler und Nele Stuhler und irgendwie auch Stephan Dorn, ein zur Gründungszeit Gießener Trio der angewandten Theaterwissenschaft, das sich nun aber gar nicht selbst auf die Bühne stellt, sondern sich beim Gastspiel im Werkraum der Kammerspiele von Léonard Bertholet, Tino Kühn und Hannah Müller vertreten lässt, wie man das halt normalerweise macht im Theater: Die einen haben eine Idee, und die anderen führen sie aus.

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