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Todesfälle im K-Pop:Unter Druck

Sulli (l.) starb am 14. Oktober, ihre Freundin Goo Hara (r.) am 24. November.

Drei tote Künstler in acht Wochen - Südkorea diskutiert die Abgründe des K-Pop. Dabei geht es um obsessive Fans, Hasskommentare, Rachepornos und die psychischen Probleme der Stars, die vielfach tabuisiert werden.

Innerhalb von zwei Monaten sind drei südkoreanische Popkünstler tot aufgefunden worden. Die befreundeten Sängerinnen Sulli (25) und Goo Hara (28) waren im Oktober und November verstorben. Laut Korea Times schließt die örtliche Polizei Fremdeinwirken in beiden Fällen aus. Die befreundeten Sängerinnen widersetzten sich den Konventionen der koreanischen Entertainment-Branche und wurden dafür öffentlich angefeindet. Am Dienstag wurde bekannt, dass Cha In-ha, Mitglied der K-Popgruppe Surprise U und Schauspieler, im Alter von 27 Jahren gestorben ist. Seine Agentur ließ mitteilen, man sei "voller Kummer über diese schwer zu verstehende Nachricht". Cha In-ha wurde tot in seinem Haus gefunden. Bereits nach dem Tod Sullis und Goo Haras war eine Debatte um Cyber-Mobbing, die Extreme der Fan-Kultur und den Umgang mit psychischen Problemen in der K-Pop-Industrie entstanden.

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