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Junge Schriftstellerinnen:Wie sexistisch ist der Literaturbetrieb?

Alina_Herbing -- honorarfreies PR Material

Im Gespräch: Die Romanautorinnen Alina Herbing (Foto) und Juliana Kálnay und die Lyrikerinnen Maren Kames und Kathrin Bach.

(Foto: Anikka Bauer)

Vier junge Autorinnen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur sprechen über Diskriminierung, ihr Schreiben und ihr Leben als Schriftstellerin.

Sie haben den Open Mike gewonnen, einen wichtigen Berliner Nachwuchspreis, sie wurden beim Lyrikpreis München ausgezeichnet, haben beim Klagenfurter Literaturkurs mitgemacht oder stehen auf der SWR-Bestenliste: die Lyrikerinnen Maren Kames ("Halb Taube, halb Pfau") und Kathrin Bach ("Schwämme") und die Romanautorinnen Alina Herbing ("Niemand ist bei den Kälbern") und Juliana Kálnay ("Eine kurze Chronik des allmählichen Verschwindens"). Die vier Frauen zwischen 28 und 32 Jahren kennen sich gut, haben zur gleichen Zeit Schreiben am Literaturinstitut in Hildesheim studiert, um die Jahreswende ihre ersten Bücher herausgebracht und wurden von vielen Seiten für ihre Veröffentlichungen gelobt. Für dieses Gespräch sind sie in einer großen Altbauküche in Berlin-Neukölln zusammengekommen - der Glasnudelsalat ist gerade verspeist, die ersten Zigaretten sind angezündet - und reden über das Autorinnendasein.

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