Juli Zeh über ihr neues BuchVerloren im Wind der Veränderung

Lesezeit: 6 Min.

Die Schriftstellerin Juli Zeh ist auch Volljuristin.
Die Schriftstellerin Juli Zeh ist auch Volljuristin.
Jens Kalaene/dpa

Juli Zeh über ihren Roman "Unterleuten", die neue Sehnsucht nach dem Landleben und das Epochengefühl der Überforderung

interview Von Antje Weber

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Unterleuten ist ein brandenburgisches Dorf mit eigenen Regeln: Probleme klärt man hier selbst, unter Ausschluss der Polizei. Als ein Windpark geplant wird, eskaliert der Streit allerdings. Für die zugezogenen Städter ist dieser eigenwillige Kosmos kaum zu verstehen; die Leser von Juli Zehs neuem großen Gesellschaftsroman "Unterleuten" (Luchterhand) jedoch lernen die Dorfwelt und ihre Abgründe in den wechselnden Perspektiven vieler Figuren ziemlich gut kennen.

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