Klimakrise:Die Welt nach dem Wandel

Klimakrise: Die Hauptfigur, der Junge Drdjuck, hat eine Art telepathische Beziehung zu einer Büffelherde aufgebaut, mit der er durch die Steppe zieht.

Die Hauptfigur, der Junge Drdjuck, hat eine Art telepathische Beziehung zu einer Büffelherde aufgebaut, mit der er durch die Steppe zieht.

(Foto: WireStock/Imago/Pond5 Images)

Die Menschheit hat sich selbst ausgerottet, beinahe jedenfalls. Im Klima-Abenteuerroman "Feuer. Wasser. Erde. Sturm" versuchen Jugendliche einen Neubeginn.

Von Stefan Fischer

Am Ende der zweiten Seite steht dieser rettende Satz: "Und trotzdem gab es Hoffnung." In den Absätzen davor hat der Autor Boris Pfeiffer seine Leserinnen und Leser mitten hineingeworfen in die Apokalypse: Da irrt ein einsamer Junge gemeinsam mit einer Büffelherde durch ein verwüstetes Land. Ohne die Tiere, das ahnt dieser Drdjuck, "wären zuerst seine Seele und dann sein Körper verhungert". Und es wirkt so, als wäre man dabei, wäre Teil dieser merkwürdigen Gemeinschaft, wäre derselben Hitze und Not und Unwägbarkeit ausgesetzt. Was sich definitiv nicht gut anfühlt.

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