Die Feindseligkeit gegenüber Juden gehört für mich zum Alltag, seit ich ein Kind in Berlin war. Und Antisemitismus ist in meinem Alltag heute - als Integrationsbeauftragte vom Bezirk Neukölln seit vier Jahren - stets präsent. Er war es vor dem 7. Oktober, und er ist es natürlich jetzt in diesen Tagen.
Aufruf der Integrationsbeauftragten von Berlin-Neukölln"Zu viele meist muslimische Einwandererkinder wachsen mit den Geboten der Unfreiheit auf"
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Ich rate jüdischen Freunden, Neukölln zu meiden? Das sollte nicht mein Job sein als Beauftragte für Integration. Ein Appell.
Gastbeitrag von Güner Yasemin Balcı
