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Jovana Reisinger: "Spitzenreiterinnen":Laura gewinnt im Frauengame

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"Na, hoffentlich hat die sich das gut überlegt", heißt es in Jovana Reisingers Buch über den angeblich schönsten Tag im Leben einer Frau.

(Foto: Ruslan117/imago images/Panthermedia)

Jovana Reisingers Episodenroman "Spitzenreiterinnen" über den Terror erfolgreicher Weiblichkeit.

Von Marie Schmidt

Nicht glücklich werden ist keine Option. Zumal doch, wie es im letzten Satz von Jovana Reisingers Roman heißt, "jetzt die Stunde der Frauen" schlägt. Besonders in Weltgegenden, in denen die Emanzipation die Verhältnisse umgekehrt hat und Frauen ein höheres Sozialprestige, ein wacheres Selbstbewusstsein und die allgemein freiere Wahl zugetraut wird als Männern. Sagen wir, in Bayern und Österreich, wo die neun Hauptfiguren von "Spitzenreiterinnen" wohnen, und es einem ja eigentlich überhaupt nur gut gehen kann: "An was für einem wunderschönen Fleck Erde ich lebe, denkt sich Barbara, das hier ist das Paradies." Diese Frauen genießen einen gewissen Wohlstand, und sie sind das Zentrum ihrer Welt. Merkwürdig ist nur der fiese Unterton in diesem Buch, seine Brutalität gegen Lisa, Brigitte, Tina und Barbara.

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