KI-DebatteHallo, hier schreibt ein Mensch

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Sie lassen offenbar lieber die KI schreiben: Mathias Döpfner, Karsten Wildberger und Stephan-Andreas Casdorff.
Sie lassen offenbar lieber die KI schreiben: Mathias Döpfner, Karsten Wildberger und Stephan-Andreas Casdorff. IMAGO/Collage: SZ

Wer oder was ist ein Autor? Damit hat sich die Literaturwissenschaft viel beschäftigt. Die Debatte um die mithilfe von KI erstellten Texte von Mathias Döpfner und Mario Voigt zeigt, dass diese Frage neu beantwortet werden muss.

Von Gustav Seibt

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Beginnen wir mit einer Anekdote aus uralten, vordigitalen Zeiten. Der Verfasser dieses Textes, den er gerade eigenhändig in die Tastatur tippt, hat vor mehr als dreißig Jahren einen Text von Joachim Fest geschrieben, dem damaligen Herausgeber der FAZ. Fest hatte keine Zeit, und er vertraute dem jungen Feuilletonredakteur, dem er ein eigenes Vortragsmanuskript in die Hand drückte. „Machen Sie eine Glosse daraus.“ So geschah es, ohne weitere Kontrolle. Fest war unterwegs, E-Mails gab es nicht, und so wurden aus zehn Seiten etwa achtzig Zeilen rechts oben auf der Aufschlagseite des Feuilletons, gezeichnet mit „J.F.“, dem Kürzel des Herausgebers.

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