Roman „Das Game“Die Würde des Kandidaten ist antastbar

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Der Roman von Joseph Incardona beginnt damit, dass die Heldin ihren Grillhähnchen-Wagen zu Schrott fährt.
Der Roman von Joseph Incardona beginnt damit, dass die Heldin ihren Grillhähnchen-Wagen zu Schrott fährt. Imago images/Olaf Döring

Joseph Incardona erfindet für seinen Roman „Das Game“ eine perfide Fernsehshow, an der mächtige Kreise ihre Interessen haben. Es geht um Geld, aber der echte Preis ist viel höher.

Von Stefan Fischer

Mylène Labarque ist die Beste in ihrem Metier. Weil sie die einfachsten Ideen hat. Labarque erfindet Fernsehshows, und die aktuelle ist ihr Meisterwerk. Deren Titel „Das Game“ ist in seinem Absolutheitsanspruch natürlich anmaßend, aber doch auch angemessen. Denn die Show ist das Spiel, das die gesamte französische Nation einige Sommerwochen lang fesselt und – so das Kalkül der Strippenzieher aus Politik und Wirtschaft – von der Realität ablenkt.

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Sie arbeitete als Domina in der Münchner Halbwelt, als der Mord an einer Prostituierten Herta Lueger ans grelle Licht der Öffentlichkeit brachte. Jetzt erzählt die 76-Jährige zusammen mit ihrer Tochter ihr Leben selbst.  „Bardame gesucht – Zimmer vorhanden“ gleicht einer Achterbahnfahrt.

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