LiteraturSein einziger Roman

Lesezeit: 4 Min.

Buenos Aires, Anfang der Sechzigerjahre: Hier nimmt das Leben der Familie von Jorge Barón Biza eine entsetzliche Wendung.
Buenos Aires, Anfang der Sechzigerjahre: Hier nimmt das Leben der Familie von Jorge Barón Biza eine entsetzliche Wendung. Universal History Archive/Universal Images Group via Getty

Der argentinische Journalist Jorge Barón Biza musste mitansehen, wie die Ehe seiner Eltern in einer Gewalttat endete. Drei Jahrzehnte später verarbeitete er die entsetzliche Tragödie zu Weltliteratur.

Von Felix Stephan

Der argentinische Journalist Jorge Barón Biza stammte aus einer großbürgerlichen Familie. Sein Vater Raúl war Millionär, Freizeitpilot, Finanzier marxistischer Zeitungen und Autor pornografischer Romane. Seine Mutter Rosa Clotilde Sabattini war Politikerin und immer wieder an verschiedenen argentinischen Regierungen beteiligt, unter anderem als Präsidentin des Nationalen Bildungsrates. Als 1998 sein Roman „Die Wüste und ihr Samen“ erschien, beschrieb sich Jorge Barón Biza so: „1942 wurde ich geboren, ausgebildet in Gymnasien, Kneipen, Redaktionen, Irrenhäusern und Museen in Buenos Aires, Freiburg im Üechtland, Rosario, Villa María, La Falda, Montevideo, Mailand und New York.“

Zur SZ-Startseite

Rede zum Geschwister-Scholl-Preis
:Auch heute dürfen wir nicht warten

Die Demokratie befindet sich in einer ihrer tiefsten Krisen: Der Glaube an ihre Effektivität schwindet, ihre Feinde sind im Aufwind. Doch eine Umkehr ist möglich – das ist das Vermächtnis der Geschwister Scholl.

SZ PlusGastbeitrag von Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: