Der argentinische Journalist Jorge Barón Biza stammte aus einer großbürgerlichen Familie. Sein Vater Raúl war Millionär, Freizeitpilot, Finanzier marxistischer Zeitungen und Autor pornografischer Romane. Seine Mutter Rosa Clotilde Sabattini war Politikerin und immer wieder an verschiedenen argentinischen Regierungen beteiligt, unter anderem als Präsidentin des Nationalen Bildungsrates. Als 1998 sein Roman „Die Wüste und ihr Samen“ erschien, beschrieb sich Jorge Barón Biza so: „1942 wurde ich geboren, ausgebildet in Gymnasien, Kneipen, Redaktionen, Irrenhäusern und Museen in Buenos Aires, Freiburg im Üechtland, Rosario, Villa María, La Falda, Montevideo, Mailand und New York.“
LiteraturSein einziger Roman
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Der argentinische Journalist Jorge Barón Biza musste mitansehen, wie die Ehe seiner Eltern in einer Gewalttat endete. Drei Jahrzehnte später verarbeitete er die entsetzliche Tragödie zu Weltliteratur.
Von Felix Stephan

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