Deutsche Literatur:Er ist jetzt öfter hier

Lesezeit: 2 min

Jonathan Franzen bei der Verleihung des Thomas-Mann-Preises in Lübeck. (Foto: Marcus Brandt/dpa)

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung hat ein prominentes neues Mitglied: den amerikanischen Schriftsteller Jonathan Franzen.

Von Felix Stephan

Jonathan Franzen, der Autor weltweit gelesener Familien- und Gesellschaftsromane wie "Korrekturen", "Freiheit" und zuletzt "Crossroads", ist in die Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung aufgenommen. Das darf man durchaus als Coup bezeichnen. Völlig abwegig ist es jedoch nicht, denn Franzen war Deutschland und seiner Literatur immer eng verbunden. Als Vorbild für seinen Roman "Die Korrekturen" hat er unter anderem Thomas Manns Debüt "Buddenbrooks" genannt. Er hat außerdem in München und Berlin studiert, spricht fließend Deutsch und auch wenn er seine Romane auf Englisch schreibt, arbeitet er bis heute an und mit der deutschen Sprache, vor allem als Übersetzer.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusZeitgeschichte
:Die Fassungslosigkeit hat ihre Grenzen

Österreich erkennt dem früheren deutschen Staatssekretär Hans Globke posthum einen Orden ab, wegen dessen Rolle im Dritten Reich. In Berlin ist man hingegen erschreckend gelassen.

Von Willi Winkler

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: