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Jon Bon Jovi im Gespräch:"Ich habe mich einen Schritt weiter vom Absturz entfernt"

Ein Jahr lang hat Bon Jovi keine Gitarre angefasst. Danach war er sich unsicher, ob er noch singen kann.

(Foto: Pari Dukovic)

Jon Bon Jovi war drei Jahre lang abgetaucht. Jetzt ist er wieder da - und macht einen emotional ziemlich vernarbten Eindruck. Ein Gespräch über düstere Zeiten und den mühsamen Weg zurück ins Licht.

Jon Bon Jovi füllt sich einen Becher Kaffee aus der Maschine auf dem kleinen Tisch, wo er vor 33 Jahren Musikgeschichte schrieb: Im Avatar Tonstudio auf Manhattans Westseite unterzeichnete er seinen ersten Plattenvertrag - damals nannte er sich noch John Bongiovi jr. und trug die Haare wie ein Pudel, der ein Starkstromkabel verschluckt hat. Ihre ersten Alben nannte die Band Bon Jovi und 7800° Fahrenheit. 130 Millionen verkaufte Tonträger und mehr als 2700 Konzerte später steht der Mann wieder an diesem Tisch mit der Kaffeemaschine darauf und folgt den Anweisungen des Fotografen: "Lächeln!" - "Ein bisschen mehr Energie!" Nicht immer ist es angenehm, im Alter von 54 Jahren den Rockstar zu geben.

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