"Joker" im Kino:Der wunde Punkt

Lesezeit: 6 min

Joaquin Phoenix

"Alles was ich habe, sind negative Gefühle", sagt Arthur alias "Joker", gespielt von Joaquin Phoenix.

(Foto: AP)

Der Kinofilm "Joker" löst in den USA Wut und Begeisterung aus. Er zeigt Hass, Verbitterung und Gewalt, die kaum zu ertragen ist. Und wirkt wie die düstere Vision der Wahlschlacht, die dem Land bevorsteht.

Von David Steinitz

Wie gefährlich ist dieser Film? Als das amerikanische Drama "Joker" über einen psychisch kranken Mann, der zum Mörder wird, vor wenigen Wochen Premiere beim Festival von Venedig hatte, wurde es frenetisch gefeiert. Dann traf beim Studio Warner, das den Film produziert hat, ein offener Brief der Hinterbliebenen des Aurora-Massakers ein. In der Stadt hatte 2012 ein junger Mann in einem Multiplexsaal zwölf Menschen erschossen und 58 weitere verletzt. Für seine Tat hatte er sich eine Vorstellung des Films "The Dark Knight Rises" ausgesucht, der im Universum der Comicfigur Batman spielt - genau wie "Joker".

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Verunglückte Extremsportlerin Nelson
Drama um die stille Anführerin
Unhappy woman looking through the window; schlussmachen
Liebeskummer
Warum auch Schlussmachen sehr weh tut
Ernährung
Wie Süßstoffe den Blutzucker beeinflussen
Der Krieg und die Friedensbewegung
Lob des Pazifismus
Happy little Asian girl drinking a glass of healthy homemade strawberry smoothie at home. She is excited with her hands raised and eyes closed while drinking her favourite smoothie. Healthy eating and healthy lifestyle concept; Immunsystem Geschlechter
Gesundheit
»Schon ein neugeborenes Mädchen hat eine stärkere Immunantwort als ein Junge«
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB