Jim CarreyGesichtsverlust

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Jim Carrey früher (links) und heute. Und ein unbegreifbares Dazwischen, das uns auf merkwürdige Weise verunsichert und verstört. Was ist heute noch real?
Jim Carrey früher (links) und heute. Und ein unbegreifbares Dazwischen, das uns auf merkwürdige Weise verunsichert und verstört. Was ist heute noch real? Prima Barol,David Ker/Imago

Ist er es wirklich? Kein anderes Gesicht fängt die unheimliche Zeit, in der wir leben, besser ein als das des Komikers Jim Carrey. Bleibt die Hoffnung, dass es sich bei seiner Erneuerung um einen subversiven Akt handelt.

Von Bernhard Heckler

Als Jim Carrey, einer der größten lebenden Komiker Hollywoods, kürzlich bei der César-Verleihung in Paris einen Ehrenpreis für sein Lebenswerk bekam, hielt die französische Schauspielerin Camille Cottin die Laudatio auf ihn. „Jim“, sagte Cottin, „wir sind alle verliebt in Ihr Gesicht, seine Fähigkeit, sich zu dehnen, die Gesetze der Schwerkraft herauszufordern, auch die der Würde manchmal.“ Im Gegenschnitt der Übertragung schien Carrey ehrlich berührt. Doch sein laudatiertes Gesicht war im ersten Moment kaum wiederzuerkennen. Die Proportionen wirkten verschoben, die Mitte praller, die Kieferlinie definierter, die Augen runder und größer.

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