Schriftstellerin Jenny Erpenbeck:"Es wäre ein Ritterschlag"

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"Manche der Juroren fanden vielleicht auch die Liste meiner bisherigen Preise lang genug": Die Schriftstellerin Jenny Erpenbeck ist 1967 in Ost-Berlin geboren. (Foto: Stefanie Preuin)

Vor der Verleihung des International Booker Prize, für den sie zum sechsten Mal nominiert ist, spricht Jenny Erpenbeck über Gemeinsamkeiten zwischen Nach-Wende-Deutschland und Trumps Amerika und ihren Ruhm im Ausland.

Interview von Marie Schmidt

Am Dienstagabend wird bei einer Zeremonie in der Tate Modern in London der International Booker Prize verliehen, der bedeutendste Literaturpreis für ins Englische übersetzte Literatur. Auf der Shortlist steht der Roman "Kairos" von Jenny Erpenbeck, die zum sechsten Mal für diesen Preis nominiert ist. Kein anderer deutscher Autor hat es so oft auf diese Liste geschafft, die angloamerikanische Literaturkritik prophezeit auch schon lange den Literaturnobelpreis für Erpenbeck. Gerade ist sie mit dem Roman, der das Scheitern einer Liebe und das Ende der DDR parallel erzählt, auf Lesereise in den USA. Wir erreichen sie in Los Angeles, in der Villa Aurora, vor den Regalen mit den Büchern Lion Feuchtwangers.

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