Reaktionen auf Jeff Becks Tod:Von einem anderen Planeten

Lesezeit: 2 min

Jeff Beck bei einem Auftritt 2010 in Detroit, Michigan, USA. (Foto: imago stock&people/ZUMA Wire)

Jeff Beck ist tot. Prominente Musikerkollegen zeigen sich bestürzt und würdigen diesen Ausnahmemusiker.

Von Philipp Rießenberger

Jeff Beck, der mit den Yardbirds, der Jeff Beck Group und als Solokünstler große Erfolge feierte, ist im Alter von 78 Jahren nach einer plötzlichen Erkrankung mit Meningitis verstorben. Er galt als einer der besten Gitarristen aller Zeiten. Der achtfache Grammy-Gewinner wurde sowohl als Solokünstler als auch als Mitglied der Yardbirds in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Musiker und langjährige Freunde begannen bereits Minuten nach Bekanntwerden seines Todes damit, ihre Anteilnahme zu erklären und ihm ihren Tribut zu zollen. Rocklegende Ozzy Osbourne schrieb auf Twitter, er könne gar nicht zum Ausdruck bringen, wie traurig ihn Becks Tod mache. "Es war eine Ehre, Jeff gekannt zu haben", ergänzte Osbourne.

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"Mit dem Tod von Jeff Beck haben wir einen wundervollen Mann und einen der größten Gitarrenspieler der Welt verloren", schrieb Mick Jagger.

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Joe Perry, Leadgitarrist und Sänger der Band Aerosmith, verglich Beck mit einer Malerlegende: "Jeff Beck war der Salvador Dalí der Gitarre." Mit seinem Tod sei die Welt ein Stück ärmer geworden. Tony Iommi von Black Sabbath und der Sänger Paul Young würdigten ihn als "außergewöhnliche Ikone, genialen Gitarristen" und "Gitarrist der Gitarristen".

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Dave Davies, Mitgründer von The Kinks, zeigte sich untröstlich über den Tod Becks: "Ich bin schockiert und fassungslos ... Er war ein guter Freund und ein großartiger Gitarrist." Genesis-Gitarrist Steve Hackett hob den starken Einfluss, den Beck auf ihn und viele andere gehabt habe, hervor: "Er brachte die elektrische Gitarre zum singen" schrieb er.

Der legendäre Gitarrist Jimmy Page verwies auf Becks einzigartige Technik und dessen offenbar grenzenlose Vorstellungskraft, sein Kollege David Gilmour, Mitglied von Pink Floyd, zeigte sich erschüttert über den Tod des Freundes Jeff Beck: "Seine Musik hat mich für viele Jahre begeistert und inspiriert ... Er wird für immer in unseren Herzen sein." Johnny Marr, Gitarrist der stilbildenden Indie-Rock Band The Smiths, bezeichnete ihn als "Pionier und einen der Größten aller Zeiten", während die Punk-Musikerin und -Poetin Patti Smith ihn als "quecksilberhaft, innovativ und unmöglich zu kategorisieren" beschrieb.

Auch frühe Wegbegleiter Becks, so Ronnie Wood, der Mitglied der Jeff Beck Group war, bevor er 1975 zu den Rolling Stones stieß, und Rod Stewart, der in den späten Sechzigern mit der Jeff Beck Group auf Tour war, bekundeten ihre Trauer und Bewunderung: "Jeff Beck war von einem anderen Planeten", twitterte Stewart und merkte an, dass Beck einer "der wenigen Gitarristen war, die bei Liveauftritten tatsächlich zuhörten, wenn ich sang, und darauf reagierten ... Du warst der Größte ... Ich danke dir für alles." Wood erklärte, Becks Tod würde eine Lücke in seinem Leben hinterlassen: "Jetzt, wo Jeff weg ist, habe ich das Gefühl, dass einer meiner Brüder diese Welt verlassen hat, und ich werde ihn sehr vermissen."

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