Jean ZieglerAuf leisen Socken

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Der Schweizer Jean Ziegler, hier im Jahr 2018 bei einer Veranstaltung in Frankfurt am Main, forderte immer wieder ein Verbot der Steuerflucht. In seiner Heimat kam das nicht bei allen gut an.
Der Schweizer Jean Ziegler, hier im Jahr 2018 bei einer Veranstaltung in Frankfurt am Main, forderte immer wieder ein Verbot der Steuerflucht. In seiner Heimat kam das nicht bei allen gut an. (Foto: Heike Lyding/imago/epd)

Ein Landesverräter für die einen, das Weltgewissen gegen den Hunger für die anderen: Ein Spaziergang mit dem 91-jährigen Globalisierungskritiker und einstigen UN-Sonderbotschafter Jean Ziegler vom Wohnzimmer in sein Arbeitszimmer.

Von Nils Klawitter

Der Weg zum Gewissen der Schweiz führt in ein kleines Dorf oberhalb von Genf. Hier in Russin, wo die Weinhänge zur Rhône abfallen und gen Jura ansteigen, wohnt Jean Ziegler. Von hier aus schreibt der Soziologieprofessor und einstige UN-Sonderberichterstatter gegen das Unrecht der Welt an. Im Zweijahresrhythmus entstehen da Bestseller mit Titeln wie „Der schmale Grat der Hoffnung“, „Wir lassen sie verhungern“ oder „Die Schande Europas“.

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