Es gehört schon ein Wille zur Publikumsüberforderung dazu, ein Festival wie den „Münchner Jazz Sommer“ nach einer Woche karibischen Überschäumens mit einem Duo-Konzert des Pianisten Tord Gustavsen und des Saxofonisten Trygve Seim zu beenden. Die beiden spielen die Sorte Musik, bei der selbst das Klimpern eines Eiswürfels eine Zumutung ist. Wobei sie die sommerliche Cocktaillaune im Nachtclub des Hotels Bayerischer Hof innerhalb kürzester Zeit auf einen Trancezustand heruntergepegelt hatten.
JazzTrance als Befreiung
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Bearbeitet die Luftsäule wie ein Bildhauer: Trygve Seim beim Jazz Sommer 2026 in München.
Oliver HochkeppelDer Pianist Tord Gustavsen und der Saxofonist Trygve Seim rauben dem Publikum beim „Münchner Jazz Sommer“ buchstäblich den Atem.
Von Andrian Kreye
