Zum Tod von Javier Marías:Der König von Madrid

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Einer der größten Schriftsteller: Javier Marías im Jahr 2016. (Foto: ANTONIO HEREDIA/IMAGO/El Mundo)

Javier Marías rückte die spanische Literatur wieder ins Zentrum des internationalen Interesses. Zum Tod des bedeutendsten spanischen Schriftstellers der Nach-Franco-Ära.

Von Reinhard J. Brembeck

Marcel Reich-Ranicki trug am 13. Juni 1996 im "Literarischen Quartett" eine gelbe Krawatte mit roten Streifen (die Farben der Flagge Spaniens) und sprach den dann stürmisch bejubelten Autor direkt falsch aus, nämlich Javier Márias, was ihm gleich zu einem Marías korrigiert wurde. Was folgte, war dann eine Sternviertelstunde des Kulturfernsehens, eine grundsätzliche Einlassung zu großer Literatur und zur Aufgabe von Kritik, das sei deshalb kurz referiert.

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