LiteraturBye-bye, Empire

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Nichts für oberflächliche Tea Partys: Jane Gardams Bücher rühren ans zutiefst Menschliche unter den Tweedjacketts.
Nichts für oberflächliche Tea Partys: Jane Gardams Bücher rühren ans zutiefst Menschliche unter den Tweedjacketts. Jeremy Sutton-Hibbert/Getty Images

Jane Gardam wurde in Deutschland spät, aber zum Glück noch entdeckt. Ihre Romane sind strudelhafte Charakterstudien – und ein sanft spöttischer Abschied von der Ära Großbritanniens als Kolonialmacht. Nun ist die Autorin gestorben.

Von Kathleen Hildebrand

Als 2015 der erste Band von Jane Gardams „Old Filth“-Trilogie auf Deutsch erschien, war diese brillante, subtile, irrsinnig unterhaltsame Autorin bereits 86 Jahre alt. Es ist ein nicht nachzuholendes Versäumnis für gleich mehrere Generationen von Lesern, dass sie erst so spät in Deutschland entdeckt wurde, Gardams Debüt war da schon 44 Jahre alt. Aber es ist geschehen, man kann Gardam seither lesen, auch auf Deutsch, zum Glück.

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