Hamburger Institut für SozialforschungDer müde Souverän

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Jan Philipp Reemtsma im November vergangenen Jahres bei der Verleihung des bayerischen Buchpreises in München.
Jan Philipp Reemtsma im November vergangenen Jahres bei der Verleihung des bayerischen Buchpreises in München. (Foto: Florian Peljak)

Auf einer Pressekonferenz versucht Jan Philipp Reemtsma, das Ende seines Hamburger Instituts für Sozialforschung zu erklären.

Von Jakob Biazza

Der alte Gelehrte scheint erschöpft zu sein, nein, richtig ausgelaugt, aber immerhin ist er nicht allein. Immerhin hat er noch Gäste. Allerdings: "Er weiß, warum ihn seine Schüler besuchen, nicht um ihm Gesellschaft zu leisten, sondern des (guten) Weines wegen." Ein paar, so ist das in dieser Gedichtinterpretation zu lesen, "legen ihm auch vor, woran sie arbeiten, kommen meist dreist unangemeldet" und wollen dann zu allem Übel "gar nicht sein Urteil oder sonst irgendeinen guten Rat fürs Leben, sondern nur ein karriereförderndes Gutachten".

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