KunstEimer Farbe ins Gesicht

Lesezeit: 5 Min.

Die Mutter des Künstlers eine „amerikanische Mona Lisa“?  James McNeill Whistler sprach lieber von: „Arrangement in Grey and Black No.1“, 1871.
Die Mutter des Künstlers eine „amerikanische Mona Lisa“?  James McNeill Whistler sprach lieber von: „Arrangement in Grey and Black No.1“, 1871. Musée d’Orsay, Paris, France

James McNeill Whistler war ein malender Yankee auf Bummel durch Europa: Eine Schau in London zeigt, warum selbst Proust den Amerikaner so verehrt hat.

Von Willi Winkler

SZ bei Google bevorzugen

„Aber Sie wissen ja nicht einmal, wer Whistler ist“, herrscht der Baron de Charlus Marcel an, den Erzähler in Prousts „Suche nach der verlorenen Zeit“. Doch im Ernst jetzt, wer kennt ihn schon? Berühmt ist James McNeill Whistler wegen seines „Porträts der Mutter des Künstlers“, ein großes Missverständnis, das am meisten den Künstler ärgerte. Für ihn war das sein „Arrangement in Grau und Schwarz Nr. 1“. Anna Whistler sitzt in Witwentracht im rechten Winkel zum Betrachter vor einer fast kahlen Wand, an der eine seiner Radierungen von der Themse hängt.

Zur SZ-Startseite

Kunst
:„Oh, Tracey!“

Ich-Besessenheit und kleine Kackhaufen? In einer Londoner Retrospektive zeigt sich Tracey Emin ihren vielen Kritikern als Schmerzensmutter der Gegenwartskunst.

SZ PlusVon Peter Richter

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: