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Bond-Film erneut verschoben:Schon wieder keine Zeit zu sterben

James Bond: Daniel Craig als 007 in "Keine Zeit zu sterben"

Daniel Craig wollte sich 2015 die Pulsadern aufschneiden, wenn er nochmal einen Bond drehen muss. Es ist immer wieder irre lustig, was Schauspieler so daherreden.

(Foto: Nicole Dove/Universal Pictures /dpa)

Der 25. James-Bond-Film "Keine Zeit zu sterben" soll wegen der Pandemie erst im Oktober ins Kino kommen.

Der Kinostart des James-Bond-Films "Keine Zeit zu sterben" wird zum wiederholten Mal verschoben. Der Blockbuster wird statt im April erst am 8. Oktober anlaufen. Das berichten unter anderem Variety und Hollywood Reporter. Der 25. Bondfilm war die erste Großproduktion, die 2020 zu Beginn der Pandemie den Starttermin änderte. Die Macher fürchten, dass sich das immense Budget von gut 200 Millionen Dollar nur bei weltweit uneingeschränkt geöffneten Kinos wird einspielen lassen. Bereits im letzten Jahr folgte auf die erste Bond-Verschiebung eine Welle von Startterminänderungen anderer Hollywoodstudios. Die Planungen der Bond-Macher scheinen auch dieses Mal Signalwirkung zu haben: Kurz nach "Keine Zeit zu sterben" änderte unter anderem Sony den Start mehrerer Filme wie "Ghostbusters: Afterlife". Andere Studios dürften in den kommenden Tagen folgen, das Blockbustergeschäft des ersten Halbjahrs 2021 scheint in Hollywood bereits abgeschrieben worden zu sein. Für Kinobetreiber auf der ganzen Welt ist das eine Hiobsbotschaft. Sie brauchen, sobald sie wieder öffnen dürfen, dringend prestigeträchtige Filme, um die Zuschauer zurückzugewinnen.

© SZ/dbs/freu
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