Es ist Donnerstagmittag. Einen Tag noch, dann soll das Open-Air-Festival „Jamel rockt den Förster“ losgehen. Zum 18. Mal sollen hier dreieinhalbtausend Menschen neben dem alten Forsthof des Dörfchens Jamel nahe Wismar zwei Tage lang feiern, tanzen, Demokratie und Toleranz zelebrieren. Ob sie es tun können? Das steht noch auf der Kippe. „Es ist spannend“, sagt Organisatorin Birgit Lohmeyer am Telefon. „Gerade ist wieder die Versammlungsbehörde auf dem Gelände. So eine Eskalationsstufe hatten wir noch nie.“
Mecklenburg-VorpommernMit Musik gegen Nazis
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Birgit Lohmeyer und ihr Mann Horst organisieren seit 2007 das Festival „Jamel rockt den Förster“. Es soll ein Zeichen setzen für Demokratie und Toleranz. Was den Behörden dieses Mal offenbar zu weit geht.
Von Johanna Pfund
