Iran„Anders als früher wollen die Leute eine richtig große Veränderung sehen“

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Der Regisseur Jafar Panahi beim Gespräch zu seinem Film „Ein einfacher Unfall“ in einem Hotel in Berlin.
Der Regisseur Jafar Panahi beim Gespräch zu seinem Film „Ein einfacher Unfall“ in einem Hotel in Berlin. Friedrich Bungert

Der iranische Filmemacher Jafar Panahi hat in seiner Heimat Berufsverbot. Während es in Teheran wieder schwere Unruhen gibt, kommt sein neuer Film „Ein einfacher Unfall“ in die Kinos. Eine Begegnung mit einem, der trotzdem in sein Land zurückkehren will.

Von Susan Vahabzadeh

Die Passanten auf der anderen Straßenseite nehmen den Mann kaum wahr, der an der Tür des Hotel Orania in Kreuzberg steht. Sie eilen vorbei an einem Dienstagmorgen im Dezember, während der iranische Filmemacher Jafar Panahi vor seinem Interview dort noch eben eine Zigarette raucht und dabei sehr angespannt wirkt. Man sieht dem 65-Jährigen in der dunklen Jacke, dessen Augen hinter einer dunklen Brille verschwinden, ja auch nicht an, dass er eine Cineasten-Legende ist: Er hat den Grand Slam der Filmfestivals absolviert, die „triple crown“. Seine Filme haben die Hauptpreise bei den drei großen Festivals gewonnen, den Silbernen Bären in Berlin, die Goldene Palme in Cannes und den Goldenen Löwen in Venedig. Das haben vor ihm nur Henri-Georges Clouzot, Michelangelo Antonioni und Robert Altman zustande gebracht.

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