J. K. Rowling:Allein unter Trollen

Lesezeit: 4 min

J. K. Rowling: Nicht gut versteckt: Unter dem Pseudonym Robert Galbraith veröffentlicht, verkaufte sich J. K. Rowlings erster Krimi bescheiden. Als herauskam, dass die Harry-Potter-Autorin dahintersteckte, ging es besser.

Nicht gut versteckt: Unter dem Pseudonym Robert Galbraith veröffentlicht, verkaufte sich J. K. Rowlings erster Krimi bescheiden. Als herauskam, dass die Harry-Potter-Autorin dahintersteckte, ging es besser.

(Foto: imago images/APress)

Kaum draußen, hat der neueste Krimi von J. K. Rowling prompt eine Kontroverse im Netz ausgelöst. Doch ist die vielleicht spannender als das Buch selbst?

Von Susan Vahabzadeh

Als Joanne K. Rowling den Krimiautor Robert Galbraith erfand, war die Idee eigentlich, sich hinter diesem Pseudonym zu verstecken - sie wollte Bücher für Erwachsene schreiben, ohne sie mit dem Erbe der "Harry Potter"-Reihe zu belasten. Ihre Hauptfiguren sind der Privatdetektiv Cormoran Strike und Robin Ellacott, anfangs seine Assistentin, dann seine Ermittlungspartnerin. An diesem Mittwoch erscheint der sechste Band der Reihe, "Das tiefschwarze Herz". Ob Rowling sich wohl gelegentlich fragt, ob es nicht einfacher gewesen wäre, sich weiter hinter dem Pseudonym Galbraith zu verschanzen? Und warum eigentlich schreibt eine Autorin immer noch unter einem Pseudonym, wenn doch schon jeder weiß, dass es eines ist?

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Zigarettenrauch
Essay
Rauchen, um sich ganz zu fühlen
Smiling women stretching legs on railing; Dehnen
Gesundheit
"Der Schlüssel zu mehr Beweglichkeit ist der hintere Oberschenkel"
Interview mit Sido
"Mein Problem war selbst für die Profis relativ neu"
Reichsbürger in Tweed
Verblasster Mythos: der Adel
Mode
Mit Stil ins 18-Grad-Büro
Zur SZ-Startseite