Porträt: Ivo van Hove:Maximal minimalistisch

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Porträt: Ivo van Hove: Probenszene aus Ivo van Hoves Inszenierung "Ingolstadt" - Lilith Häßle als Berta, r. - mit dem Ensemble des Wiener Burgtheaters.

Probenszene aus Ivo van Hoves Inszenierung "Ingolstadt" - Lilith Häßle als Berta, r. - mit dem Ensemble des Wiener Burgtheaters.

(Foto: Matthias Horn)

Man liebt, ihn zu hassen, und hasst, ihn zu lieben: Der belgische Starregisseur Ivo van Hove weiß, wie man die Theater füllt. Jetzt inszeniert er erstmals bei den Salzburger Festspielen.

Von Christine Dössel

Als Ivo van Hove noch Jurastudent war, hatte er eines Tages in der Bibliothek einen Moment der Erleuchtung, der sein weiteres Leben bestimmen sollte. Der Belgier blickte auf all die Bücher um ihn herum und sagte sich: "Ich war gestern hier, ich bin heute hier, ich werde morgen hier sein. Ich möchte nicht mein ganzes Leben hier verbringen." Es war im dritten Jahr seines Studiums, er hätte es bald abschließen können. Stattdessen brach er es zur Bestürzung seiner Eltern von heute auf morgen ab, mitten im Semester, einfach so.

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