Wenn Journalisten immer wieder Israelis und Israeliten verwechseln, wenn Lehrkräfte überfordert sind, die Hintergründe der Existenz Israels zu erklären, und wenn Politiker dazu aufrufen müssen, bei antiisraelischen Demonstrationen keinen Judenhass zu schüren, dann ist das auch ein Resultat der Mängel des deutschen Erziehungssystems. Es reicht nicht, mit den Fingern auf radikalisierte Israelhasser zu zeigen. Es nützt auch wenig, ihnen mangelndes Wissen vorzuhalten. Woher, fragt man sich, sollen sie eigentlich ihr Wissen beziehen?
UniversitätenWoher sollen sie es wissen?
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Kein Wunder, dass Lehrkräfte beim Thema Nahostkonflikt überfordert sind: Über den Staat Israel wird an deutschen Universitäten kaum gelehrt. Es ist Zeit, das zu ändern.
Gastbeitrag von Michael Brenner
