Wenn man auf der Frankfurter Buchmesse in diesem Jahr einmal ganz für sich sein wollte, konnte man zum Beispiel zum Presseempfang des Institute for Hebrew Literature gehen. Das ist die Agentur, die dafür zuständig ist, israelische Literatur in aller Welt bekannt zu machen, und obwohl das kleine Land literarisch seit seiner Gründung ganz unbestritten zu den interessantesten und produktivsten gehört, war zu diesem Empfang einfach niemand gekommen.
LiteraturPlötzlich Stille
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Warten auf den neuen Roman: die israelische Schriftstellerin Zeruya Shalev.
IMAGO/Basso Cannarsa/IMAGO/opale.photoNach dem 7. Oktober sind die Übersetzungen hebräischer Romane ins Deutsche dramatisch eingebrochen. Der israelische Literaturbetrieb wähnt sich boykottiert. Was ist da los?
Von Felix Stephan und Marie Gundlach
